Zukunft der deutschen Automobilindustrie

Heljoham

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Der Verbrennungsmotor erzeugt halt auch CO2. Ein Dreizylinder-Polo steht deswegen genauso im Scheinwerferlicht wie ein Zwölfzylinder.
 

3kleineMarder

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Weil die Politik sich in Europa halt auf den eher unwichtigen Teil (den Individual Verkehr) der CO2 Erzeuger gestürtzt hat, weil man den gut melken kann.
Anstatt mal andere Ansätze zur Bündelung von CO2 zu verfolgen. Teilweise kann man die sogar recht günstig umsetzen.
Aber das ist ja gerade nix für den Deutschen. Überlegt an irgendwas rangehen. Lieber erst mal mit der dicken Kanone blind in die Gegend schießen.
 

tobbas

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Der Verbrennungsmotor erzeugt halt auch CO2. Ein Dreizylinder-Polo steht deswegen genauso im Scheinwerferlicht wie ein Zwölfzylinder.
Das BEV aber auch und damit ist deren CO2 Emission genauso abhängig von Fahrwiderständen, also Fahrzeuggröße, Fahrprofil und Leistung. :zwinker:

Ein Ansatz bzgl. Reduktion verkehrsbedingter CO2 Emission ist z.B. Vermehrt auf E-Fuels zu setzen. Der Hebel ist riesig, denn man nimmt den gesamten Fahrzeugbestand mit.


Btw.,Verdammte Hacke, da tun sich ja Abgründe auf. Respekt. :irre:

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/643136.html

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/836501.html?page=2

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/708080.html

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/824720.html
 
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UnimatrixZero

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Zum Thema Zukunft:
Ausgerechnet Porsche stellt so radikal wie kaum ein anderer deutscher Fahrzeughersteller auf Elektroautos um. Wer im neuen Taycan aufs Strompedal tritt, weint dem Verbrennungsmotor keine Träne nach.

Ein Sechs-Milliarden-Investitionsplan, eine komplett neue Modell- und Motorenpalette, der Stammsitz Zuffenhausen eine einzige Baustelle: Porsche baut sich zum Elektroautohersteller um.

Flüsterleise rollt der erste Stromer aus dem Entwicklungszentrum im benachbarten Weissach. Wenige Monate vor der Publikumspremiere im September auf der Automesse IAA in Frankfurt dreht Baureihenleiter Stefan Weckbach seine letzten Runden mit dem neuen Taycan - dem ersten Elektroauto der Schwaben in der automobilen Neuzeit.

Das viertürige Coupé steht eine halbe Klasse unterhalb des Panamera für einen Paradigmenwechsel. Ausgerechnet Porsche, jene Marke, die Motorsport in der Firmen-DNA trägt und mit dem 911 einen der vielleicht berühmtesten Sportwagen der Welt baut, will sich zum Vorreiter der Elektromobilität aufschwingen: Für das Jahr 2025 haben die Schwaben eine Elektrifizierungsquote von mindestens 50 Prozent als Ziel ausgegeben.

...

Klar: Anders als der 911 wird der Taycan wohl nicht mehr als 300 km/h laufen, aber "mehr als 250 km/h" stellt Weckbach für die Topversion auf jeden Fall in Aussicht. Aber geradeaus schnell fahren, das kann auch Tesla. Was den Porsche unter den Elektroautos abhebt, das zeigt Weckbach hart am Limit der Verkehrsregeln im schwäbischen Hinterland: Man ist der Straße näher als in jedem anderen Elektroauto und spürt den tiefen Schwerpunkt, den die Akkus im Wagenboden sogar unter das Niveau eines 911 GT3 drücken. Und weil der Taycan neben der Dreikammer-Luftfederung für die gemütliche Langstrecke aus dem Panamera auch die Hinterachslenkung aus dem Elfer bekommt, wirkt er handlicher, als man es einem Fünf-Meter-Koloss zugetraut hätte.

Q: https://www.spiegel.de/auto/fahrber...lektroauto-mit-911-qualitaeten-a-1270199.html
 

BMW-Claus

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....

Die eigentlich einen großen Rückschritt bedeutet. Aber wenn es um Geschäfte geht, ist den Autoherstellern scheinbar alles egal. Damit schönt Porsche nur die eigenen Bilanzen und bedient hauptsächlich die verblendeten Politfratzen in Brüssel, denn die Umweltbilanz, um die es ja eigentlich gehen sollte, verbessert man damit nicht! :no_sad:

https://www.daserste.de/information...n-das-elektro-auto-die-umwelt-retten-100.html

Fette 2,5 t-Klumpen als umweltfreundlich zu verkaufen, das ist schon dreist. :doh:

Das ist eine Sackgasse, in die gerade mit Vollgas gerast wird. Gebt uns mehr bezahlbare E-Autos, die wir für die Städte wirklich brauchen können, aber keine Kackfässer mit Riesenbatterien, die angeblich 400 km weit damit fahren können. Braucht kein Mensch.
 

3kleineMarder

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Ich bin mal gespannt, wie der neue E-Corsa angenommen wird.
Der soll ja nicht das Problem der meisten E-Autos haben.
Er soll ja tatsächlich wie der normale Corsa aussehen nur halt mit E-Antrieb.
 
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Sebbl

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Die eigentlich einen großen Rückschritt bedeutet. Aber wenn es um Geschäfte geht, ist den Autoherstellern scheinbar alles egal. Damit schönt Porsche nur die eigenen Bilanzen und bedient hauptsächlich die verblendeten Politfratzen in Brüssel, denn die Umweltbilanz, um die es ja eigentlich gehen sollte, verbessert man damit nicht! :no_sad:

https://www.daserste.de/information...n-das-elektro-auto-die-umwelt-retten-100.html

Fette 2,5 t-Klumpen als umweltfreundlich zu verkaufen, das ist schon dreist. :doh:

Das ist eine Sackgasse, in die gerade mit Vollgas gerast wird. Gebt uns mehr bezahlbare E-Autos, die wir für die Städte wirklich brauchen können, aber keine Kackfässer mit Riesenbatterien, die angeblich 400 km weit damit fahren können. Braucht kein Mensch.
Das ist doch ganz einfach. Die CO2-Vorgaben seitens der EU kann Porsche nicht erreichen, bei weitem nicht. Jedes E-Auto geht aber mit 0 g/km ein, zieht den Schnitt also massiv nach unten. Schuld ist einzig der Gesetzgeber. Andere Hersteller haben das gleiche Problem, nur nicht so exzessiv wie die Sportwagenhersteller.

Ich bin mal gespannt, wie der neue E-Corsa angenommen wird.
Der soll ja nicht das Problem der meisten E-Autos haben.
Er soll ja tatsächlich wie der normale Corsa aussehen nur halt mit E-Antrieb.
Also quasi wie der E-Golf? Hat ein Arbeitskollege. 500€ Leasingrate pro Monat.:irre:
 

Ora

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Hmm, so ganz versteh ich die blanke Panik dann doch auch nicht ganz: in den USA gibt es seit 1991 (!) Eine gas guzzlers tax, d.h. wenn das Auto mehr als 22,5 mpg braucht zahlt; wenn das Auto zum Beispiel zwischen 18,5 und 19,5 mpg braucht zahlt man 2.100 US $.

Hat den Verkauf von leistungsstarken Fahrzeugen übrigens nicht beeinträchtigt wenn man sich ansieht was in den USA zugelassen wird...
 

Ora

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Einmalig bei Kauf, also ähnlich der EU - CO2 Strafsteuer.
Pickups sind aber glaube ich ausgenommen.
 

SpeedIng80

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Ich denke mittlerweile auch, es wäre das kleinere Übel pro Auto irgendeine Drecks-Zwangsabgabe abzudrücken als dem CO2-Wahn zu verfallen...
 
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3kleineMarder

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Bei den Preisen in Deutschland aktuell würde das doch noch nicht mal auffallen, wenn ein Auto auf einmal 2k mehr kostet.
(Kleinwagen inkl. Golf Klasse sollten ja dann gar nicht erst das Problem haben, wenn man das wie bei Amis macht.)
 

Itrocket

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Bei den Preisen in Deutschland aktuell würde das doch noch nicht mal auffallen, wenn ein Auto auf einmal 2k mehr kostet.
(Kleinwagen inkl. Golf Klasse sollten ja dann gar nicht erst das Problem haben, wenn man das wie bei Amis macht.)
Schau, die deutsche Regierung findet auch hier eine Lösung um an ihre Steuern zu kommen. gerecht wäre eine Strafsteuer auf leistungsstarke Fahrzeuge. Glaube die Ösis machen das schon so. Was mir aber auf den Sack geht, das ist der Deckmantel den sie dafür verwenden. Auf der anderen Seite könnte so dem SUV Wahn etwas Einhalt geboten werden.
 

SpeedIng80

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Wieso sollten irgendwelche Strafsteuern für leistungsstarke Fahrzeuge richtig oder gar „gerecht“ sein?? Sind wir kleine Kinder, die vom Staat erzogen werden müssen oder wie?!
 

Johnny135

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Wieso sollten irgendwelche Strafsteuern für leistungsstarke Fahrzeuge richtig oder gar „gerecht“ sein?? Sind wir kleine Kinder, die vom Staat erzogen werden müssen oder wie?!
Aus dem gleichen Grund aus dem Besserverdienende prozentual mehr Steuern zahlen als Geringverdiener.
Ich, der auch einen N55 fährt finde das durchaus gerechtfertigt.
 
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Aus dem gleichen Grund aus dem Besserverdienende prozentual mehr Steuern zahlen als Geringverdiener.
Das argument ist doch genau so, wie: Warum sollen wir von Brücken in die Schlucht springen? - Antwort: Weil wir schon von Klippen in die Schlucht springen.
Ich (kein Besserverdiener) finde NICHT dass Besserverdiene PROZENTUAL(!!!) mehr zahlen müssen.
Ich wäre pauschel für EINEN Prozentsatz für ALLE. Verdienst du wenig, zahlst du wenig. Verdienst du viel, Zahlst du viel, hast aber auch viel noch übrig, was ok ist, denn entweder hast du viel gearbeitet, oder gut verhandelt, was OK ist.
aber das besserverdiener einen Höheren Prozentsatz zahlen müssen ist eher so, wie: wer wenig bekommt, soll wenig haben, wer viel bekommt, soll auch nicht viel mehr haben...
 

Ursus

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Einmalig bei Kauf, also ähnlich der EU - CO2 Strafsteuer.
Pickups sind aber glaube ich ausgenommen.
Naja, einmalig bei Kauf spielt das be solchen Autos auch keine große Rolle, wenn ich an die 100.000 Dollar für ein Auton zahle, dann interessiert mich doch nicht ob da noch 2000 Dollar dazu kommen. Ich befürchte jedoch, bei uns werden die viel früher und viel unverschämter zuschlagen, vor allem wenn die Grünen was zu sagen bekommen und dann noch mit den Linken.
 

sro

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Schau, die deutsche Regierung findet auch hier eine Lösung um an ihre Steuern zu kommen. gerecht wäre eine Strafsteuer auf leistungsstarke Fahrzeuge. Glaube die Ösis machen das schon so. Was mir aber auf den Sack geht, das ist der Deckmantel den sie dafür verwenden. Auf der anderen Seite könnte so dem SUV Wahn etwas Einhalt geboten werden.
Die Ösi-Variante der Besteuerung hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Besteuert wird nicht nach tatsächlichem, sondern theoretischem Schadstoffausstoß, Verbrauch sowie Motorleistung.
Es ist somit eine reine Luxussteuer (wurde früher auch so genannt). 14TEUR zzt. bei einem nackten M2 (einmalig) sowie ~ 2,4k (p.A.).

Die Variante über die Besteuerung an der Tankstelle wäre aus meiner Sicht um einiges gerechter.
Wird aber niemals kommen, weil es im Endeffekt weder um Gerechtigkeit noch um Umweltschutz geht, sondern um Einnahmen die der Staat braucht und noch am ehesten dort abschöpfen kann, wo Geld für ein teures Auto vorhanden ist (auch wenn es selten bewegt wird). Jede andere Behauptung ist aus meiner Sicht reines Marketing.
 
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