Zukunft der deutschen Automobilindustrie

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#1
Quizfrage nun: wenn jetzt Deutsche Hersteller die aisatischen kopieren und es keine "Deutsche" Designsprache mehr gibt, kauft der Asiate dann langfristig weiter Deutsche Autos ??? :irre::pfeif2::exclaim:

Die Frage ist ernst gemeint, eine Antwort darauf habe ich nicht, mittel- bis langfristig aber eine Ahnung....
Kann ich dir beantworten. Tip: Motoräder in der Nachkriegszeit.
Es wird kommen. Deutsche Automobilindustrie WIRD sterben oder zumindest dramatisch an Bedeutung verlieren. Zur hälfte, weil wir (Suizidgeile Ökodioten) mit erfundenen Auflagen sinnlos rückwirken alles zerstören und zur anderen hälfte, weil wir wissen u know how in alle welt verschenken ohne wichtige schlüsselbereiche intensiv voranzutreiben.
Bereich IT, Datamining, Technologie im allgemeinen, haben wir es halt hart verkackt. Der zug ist lange abgefahren, währen man bei uns überlegt hat ob wir einspritzer den vergasern vorziehen, haben andere Länder das internet ausgerollt. Heute haben wir immernoch unterversorgte gebiete. Wir fetzen uns mit der steuererklärung, rechtssicherheit, da gehen andere hin und machen einfach. Heute sind diese macher. Google, facebook, microsof u apple. Paar jungs mit ner guten idee und gutem verkaufstalent. In DE hätten die nicht mal gründen können, ohne halb im knast zu hängen. Das was wir gut konnten (MaschBau) haben wir der ganzen Welt für lau beigebracht. Bekommen haben wir annähernd die gleichen Produkte auf ähnlichem Niveau, zu einem viel günstigeren Preis.

Das wird auch mit den autos so kommen. Es wird sinnlos auf ein ziel hingepusht der uns allen nur nachteile bringt. Ohne sinn u verstand. Aber es ist halt voll öko mit nem Eauto zu fahren. Es verursacht die ökoverpestung eben etwas weiter weg, wo ich es nicht sehe. Und wenn paar kinder in den Minen draufgehen begünstigt das ja auch zusätzlich den globalen CO2 Footprind.

TL;DR
Wir sind im Arsch.
 

*Chris*

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#2
3 der 4 genannten Firmen befinden sich aber auf Talfahrt.
Für mich ist IT/Internet ein wenig wie die Goldrausch Zeit, es hat ein paar wenige extrem reich gemacht, nachhaltig war es trotzdem nicht.

Es gibt so viele Firmen, die werden gehypt und mit fragwürdigen Investitionen gepusht um danach im Niemansland zu verschwinden.


Ich behaupte mal, unsere Industrie produziert nachhaltiger, weil es Produkte zum Anfassen sind und nicht nur aus 1en und 0en bestehen.
 

J.M.G.

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#3
Ich behaupte mal, dass in 20 Jahren von der Industrie, wie wir sie heute kennen, nichts mehr in Deutschland übrig sein wird.
 

casanova

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Benz
#4
Das wird die wahre Aufgabe sein... das kann sich in viele Richtungen entwickeln.
 
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#5
@silverSl!DE Ich stimme weitgehend zu, sehe aber im Niedergang letztlich bzw. langfristig mehr Chancen als Probleme. Denn dann geht es zwangsläufig diesem Schmarotzertum namens Staat an den Kragen, das in vielfältigster Weise alles ausbeutet was produktiv ist.
 
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#6
Ich behaupte mal, unsere Industrie produziert nachhaltiger, weil es Produkte zum Anfassen sind und nicht nur aus 1en und 0en bestehen.
Vertu dich da nicht. Sachen "die man Anfassen kann" können mittlerweile alle herstellen und in Fernost am billigsten.
Das was wir vielen noch voraus haben ist kreativitat und selbstständiges Denken. Aber genau das wird zunehmend verpönt und nicht wertgeschätzt.

Und bez. 1 und 0 ist nix wert. Nenne mir EINE konkurrenzfähige maschine oder anlage, die ohne digitaltechnik funktioniert, geschweige denn auskommt.
 

*Chris*

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#7
Bitte genau lesen, da steht NUR - damit sind Firmen wie Facebook gemeint, deren einziges Geschäft auf Daten beruht.

Google macht das besser, denn die haben schon kapiert, dass es so auf Dauer nicht funktioniert.

Bestes Beispiel ist doch Amazon, nicht umsonst macht es genau die Mischung zu so einem wertvollen Unternehmen, wie es jetzt ist.
 

Burntime

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#8
Ich behaupte mal, dass in 20 Jahren von der Industrie, wie wir sie heute kennen, nichts mehr in Deutschland übrig sein wird.

Was soll man dazu schreiben? Ich glaube nicht.
Die Wertschöpfungskette hat sich doch schon sehr stark geändert und es wird viel fremd vergeben. Hab mal bei einen Kabelbaumhersteller gearbeitet, der hatte überhaupt keine Produktion mehr in Deutschland und wandert immer weiter in Richtung Osten. Jetzt gehts nach Marokko.
 

J.M.G.

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#9
Daimler produziert die C-Klasse (Limo / T-Modell) komplett in Afrika und Amerika. AKtuell wird in Ägypten das nächste Werk gebaut. Man versucht in der Produktion auf Teufel komm raus Kohle zu sparen - doch die Asiaten schlafen nicht. Was alleine aus den Südkoreanern geworden ist...

Vor 20 Jahren erzählt man mir in Werkstofftechnik, der deutsche Stahl habe einen technologischen Fortschritt gegenüber den Chinesen, den diese nicht einholen könnten. Wie laufen heute noch mal die Im- und Exportströme im Stahlhandeln?

Mit der aktuellen Qualitätsoffensive bei Mercedes (und man munkelt, dass es beim G30 z.B. auch schlimm aussehen soll) gibt es bald nur noch wenig Gründe nicht so einen Asiaten zu kaufen. Hätte Kia das Thema Emotionen beim Stinger GT nicht vergeigt, ich käme in Versuchung. Aber das bekommen sie - analog zum i30 N schon auch noch in den Griff...
 

Burntime

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#10
Daimler produziert die C-Klasse (Limo / T-Modell) komplett in Afrika und Amerika. AKtuell wird in Ägypten das nächste Werk gebaut. Man versucht in der Produktion auf Teufel komm raus Kohle zu sparen - doch die Asiaten schlafen nicht. Was alleine aus den Südkoreanern geworden ist...

Vor 20 Jahren erzählt man mir in Werkstofftechnik, der deutsche Stahl habe einen technologischen Fortschritt gegenüber den Chinesen, den diese nicht einholen könnten. Wie laufen heute noch mal die Im- und Exportströme im Stahlhandeln?

Mit der aktuellen Qualitätsoffensive bei Mercedes (und man munkelt, dass es beim G30 z.B. auch schlimm aussehen soll) gibt es bald nur noch wenig Gründe nicht so einen Asiaten zu kaufen. Hätte Kia das Thema Emotionen beim Stinger GT nicht vergeigt, ich käme in Versuchung. Aber das bekommen sie - analog zum i30 N schon auch noch in den Griff...
Wo ist das Problem? Wir Europäer haben doch einen Vorteil davon, dass irgendwelche armen Menschen unsere Produkte billig herstellen. Geht beim 65" TV los und hört bei der C-Klasse anscheinend auf. Woher sollen sonst die Traum-Leasingraten für die AMGs kommen? Ein deutsches Produkt zum Preis eines Asiaten?

Mir erzählte man 2003 in der Schule, wir wandeln uns in eine Dienstleistungsgesellschaft. Aktuell sieht man doch, dass man zukünftig nichts mehr ohne Abitur und Studium ist. Damit man den Afrikanern erklären kann, wie man deutsche Premiumprodukte herstellen kann. Am Ende ist es halt so, dass man den (Nord-)Afrikanern auch höhere Löhne bezahlen muss, dann geht man halt noch ein bisschen weiter südlich usw. Am Ende produziert man halt in Nordkorea.
 

sro

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#11
*** abgetrennt aus dem 7er G11 Thread **

-- sro
 

c_a

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#12
Wer Trends hinterher läuft und keine setzt wird immer zweiter sein. Auf Dauer merkt auch der Kunde, dass mehr Geld in Marketing statt Forschung investiert wird, die deutsche Automobilindustrie ist Marketing Weltmeister und ruht sich seit Jahren auf ihrem Lobbynetzwerk aus ohne das etwas wirklich nützliches für den Kunden bei raus gekommen ist.

Die Konzerne sind groß, da kann man eine ganze Weile von der Substanz leben und viel Fußvolk wegrationalisieren, dass leider den Preis für alle Verfehlungen der Vergangenheit zahlen muss.

Wer so träge und selbstsicher geworden ist wie diese Konzerne wird vom Markt überrollt und muss eine Diät machen um nicht gänzlich abgehängt zu werden.

Was das praktisch deutet ist nicht absehbar, in anderen Länder gibt es aber schnell ähnliche Verfehlungen durch Erfolg, da dieser müde und träge macht :rolleyesnew:
 

J.M.G.

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#13
Im Zeitpunkt der Leasing Aktion, indem nur AMG gefördert wurden, wurden eben diese AMG ausschließlich in Bremen produziert . Aktuell sind die Preise eher abgehoben , will heißen: man lässt sich made in Africa fürstlich bezahlen.


und ja , hier laufen Preisgefüge, gelieferte Qualität und Anspruch deutlich auseinander.

Die Frage ist halt , ob dies nicht irgendwann dem Hersteller auf die Füße fällt. Inwieweit hier marktwirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten greifen oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist gleichwohl auffällig , dass mich vieles Opel Ära der 90er erinnert. Stichwort Lopez.

Gewinnmaximierung.
 

Brot

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#14
Aus meiner Sicht hat die E-Mobilität gerade im Urbanen Raum eine große Chance auf Erfolg. Kurzstreckenbetrieb und ständiges Anhalten und Weiterfahren kann ein E-Auto besser als ein Benziner. Grund für mich, meinem Sechszylinder ein E-Auto zur Seite zu stellen. Vor einigen Jahren hab ich mir bereits von der Eigentümergemeinschaft in meinem Haus die Erlaubnis eingeholt, entsprechend eine Lademöglichkeit in der TG einzurichten. Das Angebot an Fahrzeugen deutscher Hersteller ist aber überschaubar. Einzig BMW bietet mit dem i3 ein "echtes" E-Auto an, der Rest sind nur modifizierte Modelle auf einer Verbrennerplattform zu überteuerten Preisen. Und der i3 ist preislich in der Regel auch nur für Gewerbetreibende interessant.

Und auch im Bereich der kleine Nutzfahrzeuge für die Stadt kommt von den Großen so gut wir garnix - wenigsten ist der Streetscooter noch ein deutsches Produkt. Aber sowas hätte ich halt von den Erfindern des Bullies oder des Sprinters erwartet. aber bis hübsche Studien für Messen seh ich da kaum Bewegung.
 

Ursus

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#16
Beim i3 gibt es in letzter Zeit immer wieder interessante Leasingangebote (zwischen 200-250 Euro/ Monat), einfach mal auf den einschlägigen Portalen schauen. Ich würde bei einem E-Auto zur Zeit nur leasen, so hat man die Gefahr des noch nicht zu kalkulierenden Restwertes nicht, denn ist der Akku erst einmal Schrott, ist das Auto ebenfalls Schrott, dieses Risiko trägt dann doch lieber der Leasinggeber, der hat mehr Geld als ich.
Ich überlege selber auch meinen Benzinsmart gegen einen E-Smart auszutauschen. Da wir noch genug große Autos für weite Strecken haben, brauche ich den Smart nur für den Weg zu Arbeit und um dort dann garantiert immer einen Parkplatz zu bekommen. Auch beim E-Smart gibt es in letzter Zeit immer wieder günstige Leasingangebote von rund 100 Euro im Monat.
 

3kleineMarder

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#18
Wenn mein AG nicht innovativ genug ist, wir er auch vom Markt verschwinden. Sogar unabhängig von Linksgrünen.
Nicht verstanden. Setzen 6.

Ich formuliere es mal einfacher.
Wie lange hat es gedauert den Puma vom ersten Konzept bis zur ersten Auslieferung zu bringen?

Oder auf die Automobilindustrie bezogen. Sind ja nen Auto-Forum.
Der Tesla S kam 2012 auf den Markt.
Die deutschen OEMs merken, scheiße das ist gut. Da brauchen wir was. Also wird sich Ende 2012/Anfang 2013 zusammengesetzt.
Durchschnittliche Modellentwicklung beim OEM in der KfZ-Industrie ~7-8 Jahre.
2012 + 7-8 Jahre = 2019/2020.

Und dann. Oh Überraschung:
2019: Audi E-Tron, BMW iX3, Mercedes EQC und VW ID/Neo
2020: Porsche Tycan usw.

Ganz vergessen. Den e-Golf gibt es seit 2017.
 
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#19
So allgemein formuliert stimmts trotzdem - wer nicht innovativ genug ist, wird irgendwann verschwinden. Nur sind Batterieautos recht wenig innovativ, die werden nur von der Politik gepusht...
 

glueckslos

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#20
Aus meiner Sicht hat die E-Mobilität gerade im Urbanen Raum eine große Chance auf Erfolg. Kurzstreckenbetrieb und ständiges Anhalten und Weiterfahren kann ein E-Auto besser als ein Benziner. Grund für mich, meinem Sechszylinder ein E-Auto zur Seite zu stellen. Vor einigen Jahren hab ich mir bereits von der Eigentümergemeinschaft in meinem Haus die Erlaubnis eingeholt, entsprechend eine Lademöglichkeit in der TG einzurichten. Das Angebot an Fahrzeugen deutscher Hersteller ist aber überschaubar. Einzig BMW bietet mit dem i3 ein "echtes" E-Auto an, der Rest sind nur modifizierte Modelle auf einer Verbrennerplattform zu überteuerten Preisen. Und der i3 ist preislich in der Regel auch nur für Gewerbetreibende interessant.

Und auch im Bereich der kleine Nutzfahrzeuge für die Stadt kommt von den Großen so gut wir garnix - wenigsten ist der Streetscooter noch ein deutsches Produkt. Aber sowas hätte ich halt von den Erfindern des Bullies oder des Sprinters erwartet. aber bis hübsche Studien für Messen seh ich da kaum Bewegung.
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