Opel Mokka X

Ursus

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#1
Wir hatten jetzt im Urlaub einen Opel Mokka X 1.6d mit Allradantrieb und Schaltgetriebe. Dazu Navi und Klima. Eigentlich also alles was man so braucht.
Urlaubsgebiet war Südspanien.
Platz zum sitzen gab es genug, der Sohn saß hinter mir und hatte trotzdem noch genug Platz für seine langen Beine. Platz für das Gepäck leider recht wenig. Zwei der drei Koffer mussten auf den Rücksitz.

Insgesamt ein nettes Auto mit dem wir 2.200 km durch Andalusien gefahren sind in 16 Tagen, maximales Tempo dort 120km/h.

Für Deutschland würde ich mir den Wagen nicht zulegen, würde ich in Südspanien wohnen, käme er mir ernsthaft in Betracht. Der 1.6d Motor reicht um das Auto dort unten ausreichend flott zu bewegen, der Allradantrieb sorgt auch auf Schotter und schlechten Straßen für ausreichende Traktion und im Winter kann man damit in die Sierra Nevada zum Skifahren. Dazu klein aber leider nicht wendig, der Wendekreis (11,50) gleicht dem meines S8 (12,50), wenn man wie ich im Alltag einen Smart (6,75) fährt, ein ganz schöner Unterschied.

Also zusammenfassend für mich, es ist ein Opel, aber trotzdem ein nettes Auto, auch das Design ist ganz ansprechend.
 

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Chris

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#4
Meine Frau hatte den auch mal als Langzeitmietwagen, bevor ihr Firmenwagen ausgeliefert wurde. Allerdings die Frontantriebsvariante, Automatik, 1.6D. War echt nicht schlecht, das Ding. Ist halt ein Opel, aber in der Summe seiner Eigenschaften auf jeden Fall nicht verkehrt, wenn man so ein Crossover fahren will. Für Rentner, die schon immer silberne Astras gefahren sind, durchaus attraktiv.
 

Itrocket

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#6
Opel baut ehrlich gesagt keine schlechten Fahrzeuge. Hab mir letztens mal den neuen Insignia angeschaut. Zwar hat er im Innenraum einige Detailschwächen, gerade bei der Verarbeitung, aber der Preis ist echt heiss. Denn Opel gibt extreme Nachlässe bei fast allen Modellen. Nur die SUV/Crossover laufen wohl zu gut. Da sind die Nachlässe geringer, aber auch nicht interessant für mich.
 
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Ora

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#7
Opel hatte aus meiner Sicht immer mehr Image- als reale Technik Probleme.

In meiner Verwandtschaft wird seit Jahren (eher Jahrzehnten) Opel gefahren, darunter teilweise über 300 tkm auf Modelle wie Astra G und Vectra C.

Bei all diesen Fahrzeugen gab es nie wirklich relevante Technikprobleme außerhalb der normalen Verschleißteile sondern immer extrem hohe Zuverlässigkeit verbunden mit niedrigsten Betriebskosten.

Meine Schwester fährt seit einiger Zeit einen sehr gut ausgestattetes 2er Cabrio und hat sich erst am Wochenende über die klägliche Lederqualität beschwert; der Sitz (Innenraum in Leder Bi-Color mit eigentlich schönen braunen Sitzen) sieht mit keinen 15 tkm (Auto keine 2 Jahre alt) schon aus wie der Ledersitz des Vectra C nach 150.000 und das Leder fühlt sich billiger an, kann sie nicht verstehen, immerhin ist ja BMW die Premium-Marke... :no_sad:

Wenn ich ehrlich bin ist meine Meinung: Opel bietet aktuell viel Inhalt mit wenig Verpackung, manch ein Premiumhersteller immer mehr Verpackung mit immer weniger Inhalt, von daher gibt es aus meiner Sicht absolut keinen Grund einen Opel "von oben herab" zu betrachten....
 

LARS

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#8
Das Image von Opel ist leider unten und das Marketing hat es extrem schwer das aufzupolieren.


Grüße Lars
 

LARS

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#10
Hier in Berlin versuchen es die Opelverkäufer über den Preis und beim Firmenleasing mit sehr guten Konditionen.
Das ist zwar gut für Opel um ins Geschäft zu kommen und Autos auf der Straße zu haben, der Markt sollte meiner Meinung nach jedoch mit super Licht und super Qualität über Jahre überzeugt werden.

Grüße Lars
 

BlackE87

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#11
Opel hatte aus meiner Sicht immer mehr Image- als reale Technik Probleme.

In meiner Verwandtschaft wird seit Jahren (eher Jahrzehnten) Opel gefahren, darunter teilweise über 300 tkm auf Modelle wie Astra G und Vectra C.

Bei all diesen Fahrzeugen gab es nie wirklich relevante Technikprobleme außerhalb der normalen Verschleißteile sondern immer extrem hohe Zuverlässigkeit verbunden mit niedrigsten Betriebskosten.

Meine Schwester fährt seit einiger Zeit einen sehr gut ausgestattetes 2er Cabrio und hat sich erst am Wochenende über die klägliche Lederqualität beschwert; der Sitz (Innenraum in Leder Bi-Color mit eigentlich schönen braunen Sitzen) sieht mit keinen 15 tkm (Auto keine 2 Jahre alt) schon aus wie der Ledersitz des Vectra C nach 150.000 und das Leder fühlt sich billiger an, kann sie nicht verstehen, immerhin ist ja BMW die Premium-Marke... :no_sad:

Wenn ich ehrlich bin ist meine Meinung: Opel bietet aktuell viel Inhalt mit wenig Verpackung, manch ein Premiumhersteller immer mehr Verpackung mit immer weniger Inhalt, von daher gibt es aus meiner Sicht absolut keinen Grund einen Opel "von oben herab" zu betrachten....
Würde auch Opel immer den VAG-Fahrzeugen vorziehen. Dass das BMW-Leder qualitativ nicht das beste ist, ist ja schon länger bekannt. BMW legt halt mehr Wert auf Fahrspaß als auf Innenraumqualität (oder hat es zumindest mal getan).
 

3kleineMarder

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#12
Der erste Insigina (müsste schon das Facelift gewesen sein) hat als 150 PS Diesel halt auch ziemlich gesoffen, weil die Kisten halt schwer waren und der Kofferraum war ein Witz.
(Das war einer von zwei Opel, die ich in den letzten vier Jahren gefahren bin.)
 

BMW-Claus

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LEV
#13
150 PS sind für den relativ großen und schweren Insignia auch eher zu wenig. Der Insignia wiegt zwischen 1,5 und 1,8 t (plus eventuelles Sonderzubehör) und es gibt ihn sogar mit lächerlichen 115 PS und 1,6 Liter Hubraum. Je kleiner die Motoren, desto angestrengter müssen sie laufen und ein Motor, der immer im oberen Drittel die Leistung abrufen muss, säuft halt. Man kann das "Downsizing" (im übertragenen Sinne) auch übertreiben! Diese Motörchen sind bei konstanter Geschwindigkeit halt sparsam, aber wenn man damit Autofahren will (oder es zumindest versucht), brauchen sie mehr als größere Motoren. Siehe Vergleich Toyota Prius vs. M3 E92 auf der Rennstrecke. :)

Ansonsten war Opel früher schon eine Topmarke, eigentlich sogar besser als Ford. Ich komme aus einer traditionellen Opel-Familie, in der sich auch schon ein Opel Kapitän befand. Aber dann kamen die berüchtigten Lopez-Jahre und haben einen qualitativen Scherbenhaufen hinterlassen. Unter diesem negativen Image hat Opel noch heute zu leiden. Besagter Lopez hat Opel buchstäblich kaputtgespart.

Der Lopez war ein unfähiger Stümper, aber was will man von einem Spanier auch sonst erwarten? :rolleyesnew:

https://www.freitag.de/autoren/malte-d./lopez-toedliches-erbe

Dazu kam noch die Unfähigkeit der Konzernmutter GM: Ein Wunder, dass es die Marke Opel heute noch gibt...

Und was hatte Opel nicht für geile Autos im Programm! Der Opel GT war ein Donnerschlag im käferverseuchten Einheitsbrei der Sechzigerjahre (auch wenn dieser hier "leicht" modifiziert ist):

 
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Itrocket

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#14
Der erste Insigina (müsste schon das Facelift gewesen sein) hat als 150 PS Diesel halt auch ziemlich gesoffen, weil die Kisten halt schwer waren und der Kofferraum war ein Witz.
(Das war einer von zwei Opel, die ich in den letzten vier Jahren gefahren bin.)
Bin den mal als OPC gefahren. Habe mich damals gefragt wo denn die 325 PS alle sein sollen. Hätte den höchstens auf 250 PS geschätzt. Der Innenraum sowie der Platz waren echt nichts. Aber was toll war, das war das FW und die Lenkung.

Mal gespannt ob der neue das besser macht. Aber schon in diversen Vergleichen wird wieder das hakelige Schaltgetriebe und die lahme Automatik moniert. Muss man mal fahren um es zu beurteilen. Rein optisch gefällt mir der neue Insignia nämlich sehr gut. Nur der Kofferaum ist etwas klein geraten für eine 5 Meter Karosse.
 

*Chris*

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Andratx
#15
Ist ein Astra H Caravan, 12 Jahre.
Bisherige Defekte:
- Zündspule (52,-€)
- ABS Sensor vorne links, bei dem Modell muss leider das Radlager mit getauscht werden (~220,-€)
- Innenraumlüfter (78,-€)
- Beide Spiegelgläser abgefallen (jeweils 12,-€)

Ansonsten ausschließlich Verschleißteile:
- Bremsbeläge + Scheiben, etwa alle 100.000km (~60,-€)
- Ölwechsel alle 20.000km (~40,-€)
- Zahnriemen alle 100.000km (~800,-€, lass ich die Werkstatt machen)
- Reifen etwa alle 60.000km (50-60,-€ pro Reifen)
- Luftfilter, Innenraumfilter, Scheibenwischer, Zündkerzen (keine Ahnung)

Ansonsten gab es noch 2 Kleinigkeiten die nervig waren, aber im Grunde mich nur Zeit aber kein Geld gekostet haben.
1) In der Magnetkupplung des Klimakompressors befindet sich eine Thermosicherung, welche durchgebrannt ist. Um da hinzukommen, muss der Klimakompressor ausgebaut werden, Schläuche können aber dran bleiben.
2) In der Endstufe für den Innenraumlüfter befindet sich ebenfalls eine Thermosicherung die Aufgrund des schwergängigen Motors irgendwann auch den Dienst verweigert hat. In Folge dessen, konnte nur noch Lüfterstufe 4 verwendet werden, beim Tausch des Filters, habe ich dann gleich Motor und Sicherung gewechselt.

Meckern kann ich über die Qualität absolut nicht, es klappern nur die komischen "Tachoringe", ein wenig Pappe darunter leistet aber ganz gute Hilfe.
Ansonsten müssen wohl bald mal Stoßdämpfer getauscht werden, die sind zwar noch trocken, aber gut dürfen sie sicher nicht mehr sein.
Türdichtungsgummis werde ich im Sommer auch machen, die sind schon sehr porös, sind aber für das Modell ebenfalls sehr günstig, liegen bei etwa 50,-€ pro Tür.

IMG_6916.jpg
 
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sergioleone

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#16
Opel hat meiner Meinung nach zwei Probleme. Erstens hat man nicht bzw. zu spät auf Kooperationen mit anderen Herstellern im Bereich der Motoren gesetzt. Man hätte mit einem anderen Hersteller zusammen die kleinen Motoren bauen müssen, GM hat in den USA ja großteils auf andere Motoren gesetzt.
Zweitens baut Opel teilweise am Markt vorbei, siehe Insignia. Opel will auf Lifestyle machen, besser wäre aber bspw. eine Fokussierung ähnlich Skoda auf hohen Nutzwert zu günstigen Preisen. Der Insignia Combi ist 5 Meter lang, Kofferraumvolumen 1655 Liter, Skoda Superb Combi ist 4,86 lang und hat 1950 Liter Kofferraumvolumen. Falsche Schwerpunktsetzung.
 

Cledus

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#17
Ich erinnere mich noch an meine erste Mitfahrt in einem ( damals aktuellen ) Senator 3.0 24V... "kacke, ist der leise und gemütlich" hab ich mir gedacht :biggrin:
 

kenny

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#19
Mein Schwiegervater sagt statt Mokka immer Opel Moco (spanisch Popel).

Die Lenkung finde ich miserabel, keine Rückmeldung, dann auf einmal viel zu heftig. Schneller als 120 kann man damit nicht fahren, selbst das ist über bergische Spanische Straßen schon kritisch finde ich.
 

Goldwing

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#20
Ich mag Opel an und für sich, die gängigen Modelle, die ich so in die Finger bekommen habe, waren solide Autos. Aaaaaber wenn ich sowas lese

Die hohen Lohnkosten machten die deutschen Werke im PSA-Verbund sehr teuer, zumal die Produktivität nicht dem Branchenstandard entspreche
in Kombination mit sowas

Die Verkäufe sind in Deutschland trotz neuer SUV-Modelle in den ersten drei Monaten abgesackt, auch für Europa seien keine besseren Zahlen zu erwarten. In diesem und dem folgenden Jahr seien außer dem Nutzfahrzeug "Combo" keine neuen Fahrzeuge mehr geplant
verstehe ich schon, wenn Investoren genervt sind. Hohe Lohnkosten, niedrige Produktivität, schlechter Absatz und keine neuen Modelle in der Pipeline, die das ändern könnte. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das im Prinzip ein GAU.
 
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