Beginnt bald das Dieselsterben?

BMW-Claus

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Tja, aber kaum jemand kommt auf das Grundübel: Dass die einen den anderen vorschreiben, wie es zu laufen hat, ob Mehrheit oder Minderheit.
Du nennst da einen der zwei Gründe, warum es immer wieder Kriege und Aufstände gibt: Entweder es ist das, was Du genannt hast, oder es geht um mehr Land, also Expansion. Da die Diskussion derzeit immer hysterischer und unsachlicher geführt wird, obwohl niemand zu 100% die Zusammenhänge kennt, wird es irgendwann wieder zu offenen Konfrontationen kommen, weil die anderen diesen (Psycho)Terror irgendwann nicht mehr mitmachen. Auch die DDR war so ein Staat, wo eine Minderheit (= Politiker) der Mehrheit vorschreiben wollte, wie sie zu leben hat. Wie die DDR geendet hat, wissen wir, und es war ein Wunder, dass dies so friedlich geschah.

Im Moment habe ich eher den Eindruck, dass es zu viele Leute mit zu viel Zeit und ohne echte Probleme gibt. Das Wetter (= Klima) ist derzeit wirklich das Letzte, was mir Sorgen bereitet! Das kommt davon, wenn man eine Generation heranzüchtet, die nichts anderes als den Überfluss kennt (das sog. "Wirtschaftswunder" war ein Armenhaus dagegen) und scheinbar keine anderen Probleme hat. Wie kann man denn wegen so etwas auf die Straße rennen? Oder als Stadt den "Klimanotstand" :doh: ausrufen? Und das in urbanen Umgebungen, die seit 100 Jahren, also quasi seit Beginn der Industrialisierung, keine so gute (Umwelt/Luft-)Qualität mehr hatten! Ich würde die ganzen Kiddies gerne mal ins Jahr 1980 ins Ruhrgebiet beamen, da hätten sie allen Grund, gegen schlechte Luft zu demonstrieren. Es reicht aber auch, sich Schimanski-Tatorte von 1981 oder noch früher die Tatorte mit Hansjörg Felmy aus den Siebzigerjahren anzuschauen, das war noch das alte Ruhrgebiet. Im Jahre 1985 war dann der Höhepunkt erreicht und es gab Schilder wie diese:


Am 18. Januar 1985 wurde erstmals in der Bundesrepublik im Ruhrgebiet Smog-Alarm der höchsten Stufe ausgelöst – in Teilen des Ruhrgebiets mussten private Fahrzeuge stehenbleiben und Fabriken wie Kraftwerke ihre Produktion einstellen oder drosseln. Das Bild zeigt die Essener Stadtautobahn.
 

BMW-Claus

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Das Klima: Was wir nicht wissen
(aus der "Zeit" vom Januar 2019):

Ökosysteme sind komplex, die Natur ist träge. Niemand kann sagen, wann genau das Klima zu Katastrophen führt.

"Heißzeit", so lautet das Wort des Jahres 2018. Gekürt hat es, fraglos unter dem Eindruck des Dürresommers, im Dezember die Gesellschaft für deutsche Sprache in Mannheim. Doch in die Schlagzeilen gebracht hatte den Begriff das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). In einer Fachzeitschrift hatten PIK-Wissenschaftler zusammen mit internationalen Kollegen im August eine Art Schreckensschau des Möglichen zusammengestellt. In ihrem Aufsatz skizzierten sie, wie bei weiterer Erwärmung in der Natur kritische Schwellen überschritten werden (das arktische Meereis schmilzt, Urwälder sterben ab), was wiederum die Erwärmung beschleunigt, woraufhin weitere Schwellen erreicht werden (am Ende wird das Eis der Ostantarktis instabil) – ein sich selbst verstärkender Effekt. Diese Kaskade würde langfristig in eine um viele Grad wärmere Welt führen und für Jahrtausende eben: in die Heißzeit.

Wie weit die roten Linien (Forscher sprechen von den "Kipppunkten") jeweils noch entfernt sind, das wird in Grad Celsius zusätzlicher Erwärmung ausgedrückt. Mit wie viel Emissionen aber werden diese Temperaturschwellen erreicht?

Das bleibt unklar, und zwar nicht nur, weil Ökosysteme komplex sind und zuweilen sprunghaft reagieren. Es liegt auch am zentralen blinden Fleck der Klimaforschung, der "Klimasensitivität".

Als der spätere Chemie-Nobelpreisträger Svante Arrhenius im Jahr 1895 seine bahnbrechende Berechnung über den Zusammenhang von Verbrennungsgasen und Treibhauseffekt präsentierte, hieß es darin: Verdoppelt sich der Kohlendioxid-Anteil in der Atmosphäre, so steigt die globale Durchschnittstemperatur um zwei bis sechs Grad Celsius an. Als in den 1970er-Jahren die US-amerikanische National Academy of Sciences als erste große Forschervereinigung vor dem Treibhauseffekt warnte, bezifferte sie den Effekt einer CO₂-Verdopplung auf plus 1,5 bis plus 4,5 Grad Celsius – eine riesige Spannweite. Bis heute hat man sie kaum verkleinern können.

Hier liegt das Problem jeder Prognose. Keine seriöse Forschung stellt noch den Treibhauseffekt infrage. Aber wie schnell welche Folgen genau eintreten werden, das ist die große Unbekannte.

Selbst falls – Gedankenspiel! – am 31. Januar das letzte Molekül CO₂ aus einem Schornstein aufstiege, niemand könnte genau sagen: Wie lange und bis auf welches Niveau würde die globale Mitteltemperatur trotzdem noch weiter ansteigen? Gewiss ist, dass die Natur träge reagiert, dass sie auf dem einmal eingeschlagenen Weg erst einmal fortschreitet. Unklar bleibt, wie träge und, andererseits, wie empfindlich ("sensitiv").

Diese Ungewissheit hat gravierende praktische Konsequenzen: Weil man bei jeder Was-wäre-wenn-Berechnung künftiger Entwicklungen eine ganze Spanne unterschiedlich dramatischer Erwärmung erwägen muss, klingen die Auskünfte der Klimaforscher für Laien oft unbefriedigend vage (etwa wenn der Weltklimarat ein Szenario beschreibt, in dem mit "66-prozentiger Wahrscheinlichkeit" das Zwei-Grad-Ziel erreicht wird).

Entsprechend mit Fußnoten belastet sind die vermeintlich simplen Kennzahlen der Klimadiplomaten, andernfalls würden sie mehr Gewissheit vermitteln als besteht. Gleichzeitig muss komplexe Naturwissenschaft so heruntergebrochen werden, dass Verhandler, Regierende und Unternehmer sich daran orientieren können, etwa um sich auf Emissionsreduktionen zu einigen.

Kaum einfacher ist es mit der Zuordnung einzelner Wetterlagen, etwa der aktuellen Schneemengen in den Alpen. Einerseits dürfte der Klimawandel künftig eine Vielzahl von Extremen begünstigen. Andererseits ist, um seinen konkreten Beitrag zum Wetter zu beziffern, eine meteorologisch-statistische Auswertung des Einzelfalls vonnöten. Solche "Attributionsforschung" ist bislang mühsame Handarbeit. – Oft, wenn die Frage "War das jetzt der Klimawandel?" fällt, fußen die Antworten noch auf schierer Plausibilität.

Auch im Verständnis wichtiger Teile des Erdklimasystems klaffen noch Wissenslücken: Welche Rolle etwa die Wolken abhängig von ihrer Höhe bei Erwärmung und Abkühlung spielen, ist bis heute schwer durchschaubar. Wie dynamisch die großen Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis sind, haben Glaziologen in der Vergangenheit unterschätzt. Wie viel Wärme der Ozean schon aufgenommen hat und wie viel er folglich noch schlucken kann, ist zumindest unklar. Zudem stellen mehrere der eingangs erwähnten Kipppunkte in diesem komplexen System gefährliche Joker dar: Tauen beispielsweise die sibirischen Dauerfrostböden, drohen dort große Mengen Methan in die Atmosphäre zu gelangen. Auch aus dem Nordpolarmeer könnte Methan aufsteigen. Anders als Fabrikschlote, Auspuffe, Zementwerke und Kuhmägen entziehen sich solche Quellen, einmal geöffnet, aber der menschlichen Kontrolle.

Man könnte auch sagen: Es ist unklar, wie weit die Menschheit es noch treiben kann, bis sie – ganz prinzipiell – die Kontrolle über das Klima verliert.
 

Ursus

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Die #Langstreckenluisa mal wieder, möchte gerne innerdeutsche Flüge verbieten, sie selber fliegt natürlich weiter, denn sie macht es ja nur, wenn es notwendig ist, genau das ist diese jämmerliche Scheinheiligkeit auf Grund derer ich diese Menschen nicht ernst nehme und sie verachte.

Sie selbst nutze hin und wieder das Flugzeug als Fortbewegungsmittel und schäme sich dafür auch nicht, sagte Neubauer. „Wenn ich fliege, dann mache ich das aus einer absoluten Notwendigkeit heraus – und dann hilft es mir gar nichts, mich dann schlecht zu fühlen dafür.“
https://www.welt.de/regionales/hamb...uer-Verbot-innerdeutscher-Fluege-denkbar.html
 

SpeedIng80

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@Benson Siehe, ich hab dich gar nicht persönlich gemeint mit „rumheulen“, sondern allgemein die Grün-Denkenden, die anderen ständig Vorschriften machen.

Ich weiß auch nicht was du meinst, ich bspw. bin nach wie vor derselbe. Könnte daher tatsächlich sein, dass deine Wahrnehmung trügt. Das ganze Framing unserer Medien, alles in die Nazi-Ecke zu stellen, was nicht der Mainstream-Meinung folgt, mag hier Wirkung zeigen.
 

BMW-Claus

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Das ganze Framing unserer Medien, alles in die Nazi-Ecke zu stellen, was nicht der Mainstream-Meinung folgt, mag hier Wirkung zeigen.
Manchmal hat man den Eindruck, man wird schon als Nazi angesehen, wenn man nicht die Grünen wählt. :rolleyesnew:

Und noch etwas, weil es hier schon wieder (dank Benson) nach oben gezogen wurde: Nein, ich wollte hier keine "Diskussion über Regelverschärfungen" entfachen, sondern hatte lediglich einen Vorschlag gemacht, weil das pauschale Löschen/Editieren von Beiträgen nicht zum ersten Mal vorkam. Dass dies bereits in der Vergangenheit in Form einer Abstimmung abgelehnt wurde, hatte ich gestern nicht auf dem Schirm. Aber was das nun mit Nachtreten ("eine mitgeben") Richtung Goldwing zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen, zumal ich sofort nach Kenntnis dieser Abstimmung sinngemäß geschrieben hatte "OK, hat sich erledigt."

Also wenn mir das nun auch noch als ein "Mitgeben in böser Absicht" angehängt werden soll, dann frage ich mich wirklich, wo man die Heiligenscheine kaufen kann, die sich manche selbst anziehen.
 

Ursus

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Wenn man sich selber moralisch überhöhen kann, fühlt man sich gut, ist den anderen gefühlt überlegen und ist daher dann ein besserer Mensch, soweit die Denke dieser Menschen.
Ob dann die eigenen Taten dem eigenen moralischen Anspruch folgen, ist dann nicht mehr so wichtig und wenn dann andere darauf hinweisen, dann ist das natürlich wieder böse, also von den Menschen die darauf hinweisen, denn sowas tut man ja nicht.
Bigotterie in Reinkultur. Mögen manche toll finden, ich nicht und das lasse ich diese Menschen auch deutlich spüren. Mache ich mir damit Freunde? Nein, ist mir aber egal.
 
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BMW-Claus

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Wenn man sich selber moralisch überhöhen kann, fühlt man sich gut, ist den anderen gefühlt überlegen und ist daher dann ein besserer Mensch, soweit die Denke dieser Menschen.
Trifft zu 100% auf die Grünen zu und wie man sieht, hat diese Taktik Erfolg.

Rattenfänger und Demagogen haben heute genauso viel Erfolg wie vor 86 Jahren, dabei bezeichnet sich heutige Gesellschaft als "aufgeklärt". Dass ich nicht lache, die Menschheit hat nichts, aber auch gar nichts gelernt und Leitthesen wie "Leben und leben lassen" oder "Laissez-faire" sind für solche Leute ein Fremdwort. Nein, es muss alles nach den eigenen Vorstellungen ablaufen und zur Durchsetzung dieses Ziels schreckt man auch vor Gewalt und Zerstörung nicht zurück (ich sage nur "Hamburg", "Frankfurt" oder "Hambi"). Da Gewalt aber irgendwann Gegengewalt erzeugt, sehe ich eine friedliche Zukunft gefährdet, wenn die Diskussion nicht bald versachlicht wird.

Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass sich solche Diskussionen in diesem Forum stark verunsachlicht hätten. Noch vor 2-3 Jahren gab es deutlich mehr "verbale" Übergriffe. Es wäre nur schön, es würde nicht ständig diese spitz formulierten, subtilen Angriffe und Unterstellungen geben, denn wenn man schon etwas nicht versteht oder in den falschen Hals bekommt, besteht auch für solche Leute die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per PN. :zwinker:
 

Lowrider

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Die #Langstreckenluisa mal wieder, möchte gerne innerdeutsche Flüge verbieten, sie selber fliegt natürlich weiter, denn sie macht es ja nur, wenn es notwendig ist, genau das ist diese jämmerliche Scheinheiligkeit auf Grund derer ich diese Menschen nicht ernst nehme und sie verachte.



https://www.welt.de/regionales/hamb...uer-Verbot-innerdeutscher-Fluege-denkbar.html
Warum muss heutzutage alles eigentlich verboten werden? Gibt es sowas wie normalen Menschenverstand nicht mehr? Ich meine sich öffentlichkeitswirksam irgendwo hinzustellen und Verbote zu fordern bringt Deutschland am Wenigstens. Es gibt genug soziale Organisationen in denen man sich heute noch engagieren kann und Deutschland heute noch zu einem besseren Ort machen als es gestern war.

Ich meine ich möchte meinen (zukünftigen) Kindern kein Deutschland voller Verboten weitervererben. Ich möchte, dass sie in einem Land aufwachsen in dem sie die gleichen Freiheiten haben, die ich auch genießen durfte.
 

BMW-Claus

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Interessant auch die ganzen Kommentare unter diesem Video. Wieder mal wird - zugunsten der eigenen Meinung - nur die halbe Wahrheit erzählt, denn ein Flugticket kostet eben nicht nur diese 29 Euro, sondern mit 2 Koffern schon 50 Euro mehr. Dazu kommt die Anfahrt zum praktisch immer außerhalb gelegenen Flughafen (das Taxi ist in den meisten Fällen teurer als der Flug-Basispreis und wenn nicht, dann eben die Bahnfahrt zum Flughafen oder der PKW, der dort länger im Parkhaus stehen muss) und letztendlich die zeitintensive Abwicklung an den Flughäfen, wo man teilweise Stunden warten muss. Die meisten dieser Kosten entfallen bei Bahn- oder PKW-Nutzung.

Und wie wäre es denn, die teilweise horrenden Bahnpreise nach unten anzupassen? Wer nicht x Wochen im Voraus weiß, wann er mit der Bahn fahren muss, zahlt sich dumm und dämlich. Schon der Preis für ein einzelnes Bahnticket ist oft teurer als das Benzin für ein Auto, in dem nur der Fahrer sitzt!

Bisher dachte ich immer, das ZDF sei der Öko-Propagandasender (dank einschlägig belastetem Intendanten), jetzt fängt die ARD auch noch an. :no_sad:

Ich persönlich halte Kurzflüge innerhalb Deutschlands auch teilweise für überflüssig (z.B. von Köln nach FFM ist reinste Idiotie und niemals schneller als andere Verkehrsmittel :doh:), aber in unserer schnelllebigen Zeit hat eben nicht jeder diese, um einen ganzen Tag im Zug zu verbringen oder mit dem Auto im Stau zu stehen, wenn er z.B. von München nach HH oder B reisen muss.

Aber sozialistisch-linksgrüne Eingriffe in die freie Marktwirtschaft durch Verbote sind keine Lösung!

Merkwürdigerweise werden diese oft von denjenigen favorisiert, deren persönliche Erfolgsstory sehr zu wünschen übrig lässt...
 
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Ursus

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Sehe ich genau so. Deswegen würde ich der Bahn die gleichen Steuererleichterungen bieten, welche auch Fluggesellschaften gewährt werden.
Ja, kann man machen, aber dann zieht man natürlich dem Bürger wieder weniger Geld aus der Tasche und das will ja auch keiner, wenn gleich es die einzige Möglichkeit wäre dies National zu lösen, denn Bahnverkehr ist nun einmal mehr oder weniger eine nationale Angelegenheit. Wobei es ja schon reichen müsste den Bahnstrom/ Diesel steuerfrei zu machen, denn mehr gibt es bei den Fluggesellschaften auch nicht.
Flugverkehr ist nun aber einmal keine nationale Sache, und da Kersosin in der weltweit nicht besteuert wird, kann man hier natürlich keine nationale Lösung finden, denn dann kann man die deutschen Fluglinien auch direkt in die Zwangsinsolvenz schicken. Ebenso wenig Sinn macht eine Besteuerung in der EU, denn dann gilt das gleiche für die EU Fluggesellschaften und die Fluggesellschaften vom Golf oder aus den USA lachen sich einen Ast, die fliegen nämlich weiterhin günstig ohne Kersosinsteuern.
 
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BMW-Claus

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Deswegen würde ich der Bahn die gleichen Steuererleichterungen bieten, welche auch Fluggesellschaften gewährt werden.
Dem Flugverkehr hat man nicht unbedingt freiwillig die Erleichterungen gewährt, das hat auch mit internationalen Abkommen und dem Umfeld zu tun, es gibt da schon noch Unterschiede zwischen Flugzeug und Bahn:

https://www.klimaschutz-portal.aero/faq/kerosinsteuer/

Natürlich sollte die Bahn billiger werden, aber wenn man dieser Vergünstigungen einräumt, kommen dann auch die Busunternehmen mit Forderungen, denn man kann schlecht den Wettbewerb einseitig verzerren.

Nichtsdestotrotz hätte ich nichts gegen eine Einschränkung der Inlandsflüge, denn Strecken wie K <-> FFM sind nun wirklich überflüssig. Letztendlich ist man mit dem 300 km/h schnellen ICE auf dieser Strecke schneller!
 

Ursus

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Damit dürfte dann ja nun alles zu diesem Thema gesagt sein, es geht halt schlicht nicht ohne eine weltweite Lösung und die deutsche Lösung bringt gerade mal schlappe 500 Mios, lohnt also nicht, da hauen wir an einem Tag für Schwachsinn mehr raus.
Das ist doch das Stichwort! Wenn man wirklich etwas verändern will, muss nach globalen Lösungen gesucht werden und keine deutschen Alleingänge, die derzeit eigentlich nur aus höheren Besteuerungen für alles Mögliche oder aus eher unsinnigen (Fahr)Verboten bestehen! Steuern lösen aber keine Umweltprobleme. Also sollten die Anstrengungen auch mehr in Richtung der größten Verschmutzer gehen, diese werden in der von mir verlinkten CO2-Tabelle benannt.

Immerhin bin ich etwas erleichtert, dass wir als Autofahrer derzeit etwas aus dem Kreuzfeuer geraten sind und man sich jetzt auf das Flugzeug einschießt. Man darf gespannt sein, welche Sau dann nächsten Monat durchs Klimadorf getrieben wird. :coolnew:
 

Ursus

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Das ist doch das Stichwort! Wenn man wirklich etwas verändern will, muss nach globalen Lösungen gesucht werden und keine deutschen Alleingänge, die derzeit eigentlich nur aus höheren Besteuerungen für alles Mögliche oder aus eher unsinnigen (Fahr)Verboten bestehen! Steuern lösen aber keine Umweltprobleme. Also sollten die Anstrengungen auch mehr in Richtung der größten Verschmutzer gehen, diese werden in der von mir verlinkten CO2-Tabelle benannt.

Immerhin bin ich etwas erleichtert, dass wir als Autofahrer derzeit etwas aus dem Kreuzfeuer geraten sind und man sich jetzt auf das Flugzeug einschießt. Man darf gespannt sein, welche Sau dann nächsten Monat durchs Klimadorf getrieben wird. :coolnew:

Ich bekomme auch jedes Mal einen Lachanfall wenn ich so Dinge lese wie, "wir brauchen einen nationalen Klimakonsens". Schon klar, das Klima ist ja auch eine nationale Angelegenheit.
Aber das bekommst Du in diese ideologisch verblendeten Hirne ja nicht rein, wir Deutschen retten alleine nichts und was den Klimaschutz angeht sind wir schon bei 80-90% des möglichen angelangt und alles weitere wird nur unsere Wirtschaft und die Art wie wir Leben in den Ruin treiben, wenn wir es alleine versuchen.
 

BMW-Claus

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Also ich klinke mich hier aus - das Stammtischgeblubbere hat im politischen Diskurs Thread was zu suchen...
Und mir wird vorgeworfen, ich sei arrogant. :coolnew:

Wenn Du keine Antworten in einer Diskussion hast, warum beteiligst Du Dich dann? Und wo ist in den letzten Beiträgen "Stammtischgeblubbere" zu lesen? :no_sad:

Aber ständig irgendwelche Brocken in Form von Ein- oder Zweizeilern hinschmeißen (ich kenne diese Art von "Diskussionskultur") und dann die Antworten nicht kommentieren wollen oder können, ist keine Diskussionsgrundlage, verehrter Burntime.
 
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